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Ankündigungen

Zikaron BaSalon

Ein Abend für Gad Beck – Zum 14. Jahrestag seines Todes

Ein Abend für Gad Beck – Zum 14. Jahrestag seines Todes

Am 24. Juni 2026 jährt sich zum vierzehnten Mal der Todestag von Gad Beck – auf Jiddisch: seine Jahrzeit. Wir laden ein, diese gemeinsam zu begehen – am Abend des 25. Juni.

Beck wurde 1923 in Berlin geboren und wuchs im Scheunenviertel auf, mitten im Bezirk Mitte. Er feierte seine Bar Mizwa in der Alten Synagoge in der Heidereutergasse, wurde während der „Fabrik-Aktion“ in der Rosenstraße festgehalten – wo seine Mutter für seine Freilassung protestierte – und war 1945 im Jüdischen Krankenhaus in Wedding interniert, bis er von der Roten Armee befreit wurde. Gleichzeitig war er Mitglied einer jüdischen Widerstandsgruppe im Untergrund, die untergetauchte Jüdinnen und Juden in Berlin mit Lebensmitteln, Pflege, Fluchtoptionen und menschlicher Nähe versorgte. Beck war queer, jüdisch, Berliner – und er überlebte in einer Zeit, in der jede dieser Zugehörigkeiten sein Leben bedrohte.

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland in den 1970er Jahren übernahm er vielfältige Aufgaben innerhalb der jüdischen Gemeinde; von 1979 bis 1988 leitete er das Jüdische Gemeindehaus in der Fasanenstraße. 1995 erschien seine Autobiografie „Und Gad ging zu David“. Sein Leben wurde im Jahr 2000 im Dokumentarfilm „Paragraph 175“ und 2006 in „Die Freiheit des Erzählens – Das Leben des Gad Beck“ festgehalten.

An diesem Abend werden wir uns seinem Leben annähern – durch eine Mischung aus Fotos, Texten und Videozeugnissen, im Format Zikaron BaSalon: eine internationale Graswurzelinitiative, die seit 2011 weltweit Menschen zu gemeinsamem Erinnern zusammenbringt – in Wohnzimmern, in Gemeinschaften, mit Überlebenden und ihren Nachkommen. Mehr als zwei Millionen Menschen in über 65 Ländern haben bisher daran teilgenommen.

Im Rahmen der Veranstaltung werden wir auch zeitgenössische Gedenkprojekte vorstellen, die queere Nachbar*innen und Vorfahren würdigen und ihr Erbe lebendig halten.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt; eine deutsche Übersetzung wird begleitend angeboten. Wir empfehlen eine Voranmeldung per E-Mail an info@mittemuseum.de. 

Ort: Mitte Museum, Pankstraße 47, 13357 Berlin

Einlass ab 18:00 Uhr, der Einlass ist nach 18:20 Uhr eingeschränkt.

Das Museum ist rollstuhlgerecht; eine barrierefreie Toilette ist vorhanden. Bei Fragen zur Barrierefreiheit melden Sie sich gerne vorab.


Archiv Ankündigungen

Internationaler Holocaustgedenktag

Gedenkveranstaltung am Güterbahnhof Moabit, 27.01.2025, 10–11 Uhr

Gedenkveranstaltung am Güterbahnhof Moabit, 27.01.2025, 10–11 Uhr

Am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust findet auch am Gedenkort Güterbahnhof Moabit eine Gedenkveranstaltung statt. Am 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau wird dort erinnert, wo einst die Züge in Richtung des größten Vernichtungslagers im NS-Staat abfuhren.

Das Programm der Gedenkveranstaltung eröffnet Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger. Es folgt ein Ausschnitt des Puppentheaters ,,Einer von Euch“, das sich mit den Schicksalen von Kindern und Jugendlichen in den Jahren 1933 bis 1945 befasst, das die Künstlerin Susi Claus aufführt. Anschließend geht der in Berlin lebende israelische Autor und Filmemacher Ron Segal in einem kurzen Redebeitrag der Frage nach: Wie kann die Schoah noch erzählt werden, wenn die Zeitzeugen schwinden?

Zum Abschluss wird das Kaddisch durch den Kantor Tal Koch vorgetragen.

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Einer von euch sein

Puppentheater für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene, 20.02.2025, 18–19:30 Uhr

Puppentheater für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene, 20.02.2025, 18–19:30 Uhr

Auf Grundlage anonymisierter Zeitzeugenberichte wird von Kindheit und Jugend in den Jahren 1933 bis 1945 erzählt.

Ort: Mitte Museum, Pankstraße 47, 13357 Berlin

Anmeldung nicht erforderlich

Weitere Informationen: https://www.mittemuseum.de/de/veranstaltung/2025/puppentheater-einer-von-euch-sein

Der Weg zum Güterbahnhof Moabit

Ausstellung im Abgeordnetenhaus, 28.01.–20.02.2025

Ausstellung im Abgeordnetenhaus, 28.01.–20.02.2025

Die Ergebnisse eines Geschichtsprojekts mit Jugendlichen des Felix Mendelssohn-Bartholdy Gymnasiums und dem Berliner Recherchekollektiv Vajswerk sind derzeit in einer Ausstellung im Abgeordnetenhaus als Teil des  Jugendforums denk!mal25 zu sehen.

Die Schüler*innen haben dabei die Lebensgeschichten von Deportierten recherchiert.

Weitere informationen:

Der Weg zum Güterbahnhof Moabit | Jugendforum denk!mal

DER WEG ZUM GÜTERBAHNHOF MOABIT – Vajswerk

Gedenken an die „Fabrik-Aktion“ 1943 und den Protest in der Rosenstraße

Veranstaltung am 27.02.2025, 16 Uhr

Veranstaltung am 27.02.2025, 16 Uhr

Am Donnerstag, 27. Februar 2025 um 16 Uhr lädt das Bezirksamt Mitte und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin gemeinsam mit dem Initiativkreis und der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum dazu ein, an die Opfer der „Fabrik-Aktion“ und an den Frauenprotest in der Rosenstraße zu erinnern.

Beginn der Veranstaltung ist am Mahnmal Große Hamburger Straße. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.

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„Jeder Tag wie heute“. Zeugenschaft, Erinnerung und die Macht der Literatur

Lesung im Mitte Museum, 5.6.2025, 18–20 Uhr

Lesung im Mitte Museum, 5.6.2025, 18–20 Uhr

Der israelische Schriftsteller Ron Segal liest aus seinem Roman „Jeder Tag wie heute“. Zwischen Wahrheit und Fiktion, Erinnerung und Vergessen erkundet das Romandebüt, wie Literatur zwei Generationen später über die Schoah sprechen kann. Darüber hinaus gibt Ron Segal Einblick in seinen Arbeitsprozess bei der Umsetzung des Romans in einen Animationsfilm.

Weitere Informationen: „Jeder Tag wie heute“ – 2025 – Veranstaltungen – Mittemuseum

Machbarkeitsstudie

Zur Weiterentwicklung des Gedenkorts

Zur Weiterentwicklung des Gedenkorts

Das Bezirksamt Mitte hat die Machbarkeitsstudie für eine Weiterentwicklung des Gedenkorts Güterbahnhof Moabit als Teil der Berliner Erinnerungslandschaft in seiner Sitzung vom 26.08.2025 beschlossen. Dies bildet nun die Grundlage für das Bezirksamt, um gemeinsam mit der Topografie des Terrors, die den Runden Tisch zu dem Vorhaben leitet, Finanzierungsmöglichkeiten und Wege für eine Umsetzung der Vorzugsvariante zu erörtern.

Hier geht es zu Machbarkeitsstudie.

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Tag des offenen Denkmals

Führung am Gedenkort Güterbahnhof Moabit, 14.09.2025, 15 Uhr

Führung am Gedenkort Güterbahnhof Moabit, 14.09.2025, 15 Uhr

Der zweistündige Rundgang mit dem Regionalhistoriker Andreas Szagun beleuchtet auch die Rolle der Reichsbahn im Netzwerk der Deportationen und die Entstehung des Gedenkorts.

Teilnahme frei, Anmeldung nicht erforderlich

Treffpunkt am Eingang Quitzowstr. 21

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Der Krieg und ich. Kriegskinder 1939-1945

Ausstellung im Mitte Museum, 08.05.–31.10.2025

Ausstellung im Mitte Museum, 08.05.–31.10.2025

Die multimediale Ausstellung basiert auf der gleichnamigen Fernsehserie und lädt Menschen ab acht Jahren ein, sich mit den Kriegserfahrungen von Kindern auseinanderzusetzen. Vier begehbare Container im Museumsgarten versetzen die Besucher*innen in die Lebenswelt der Kriegskinder, die ihre persönlichen Geschichten erzählen, ergänzt durch historische Filmausschnitte.

Das Mitte Museum präsentiert die Ausstellung anlässlich der Themenwoche „80 Jahre Kriegsende – Befreiung Europas vom Nationalsozialismus“ gemeinsam mit landGestalten e. V. und in Kooperation mit Kulturprojekte Berlin.

Weitere Informationen: Der Krieg und ich   – 2025 – Ausstellungen – Mittemuseum

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Noel far from Home

Musikalische Lesung am 13.11.2025, 18–20 Uhr

Musikalische Lesung am 13.11.2025, 18–20 Uhr

Eine musikalisch-dokumentarische Hommage an den während der NS-Zeit verfolgten Komponisten Jan Meyerowitz.

Der Bariton Simon Wallfisch und Pianist Daniel Seroussi interpretieren Werke des Komponisten Jan Meyerowitz, dessen Lebensweg von Verfolgung, Exil und dem Ringen um ein neues künstlerisches Leben nach dem Krieg geprägt war.

Mitglieder der AG Erinnern der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule lesen Texte, die auf historischen Dokumenten basieren und die Meyerowitz’ bewegende Geschichte lebendig werden lassen.

Weitere Informationen: www.mittemuseum.de/de/veranstaltung/2025/noel-far-from-home

Internationaler Holocaustgedenktag

Gedenkveranstaltung am Güterbahnhof Moabit, 27.01.2026, ab 14 Uhr

Gedenkveranstaltung am Güterbahnhof Moabit, 27.01.2026, ab 14 Uhr

Das Bezirksamt Mitte lädt anlässlich des Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts zum gemeinsamen Erinnern ein. Es spricht die Bezirksbürgermeisterin von Mitte, Stefanie Remlinger. Anschließend gibt es eine Lesung der AG Erinnern der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Kooperation mit dem Verein Tanz Theater Dialoge sowie Klavierstücke des Komponisten Jan Meyerowitz, gespielt von Elmar Schwinn.

Gedenken an die „Fabrik-Aktion“ 1943 und den Protest in der Rosenstraße

Veranstaltung am 26.02.2026, 16 Uhr

Veranstaltung am 26.02.2026, 16 Uhr

Am Donnerstag, 26. Februar 2026 um 16 Uhr lädt das Bezirksamt Mitte und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin gemeinsam mit dem Initiativkreis und der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum dazu ein, an die Opfer der „Fabrik-Aktion“ und an den Frauenprotest in der Rosenstraße zu erinnern.

Beginn der Veranstaltung ist am Mahnmal Große Hamburger Straße. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.

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Spurlos verschwunden? – Jüdische Lebenswelten im Herzen Berlins vor der NS-Diktatur

Neue Erinnerungslandschaft

Neue Erinnerungslandschaft

Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum weiht gemeinsam mit dem Staatssekretär, Herr Oliver Friederici und der Bezirksbürgermeisterin von Berlin Mitte, Frau Stefanie Remlinger, am 11. März um 11 Uhr ein neues Erinnerungsprojekt in der Spandauer Vorstadt ein: Im Scheunenviertel werden zehn Straßenmarkierungen in Jiddisch, Deutsch und Englisch installiert, ergänzt durch QR-Codes, die zu der interaktiven Website www.jewishmitteberlin.de führen.

Dadurch werden rund 40 Orte, Biografien und historische Ereignisse der dortigen jüdischen Geschichte sichtbar gemacht. Thematische Rundgänge mit den Erzählstimmen von Mascha Kaléko, Alexander Granach und Regina Jonas laden zum Entdecken der jüdischen Geschichte des Viertels ein.

Um Anmeldung zur Einweihung der Erinnerungslandschaft am 11. März 2026 wird gebeten unter presse@centrumjudaicum.de oder telefonisch: 030-880 28 316.

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Charterflug in die Vergangenheit

Ausstellung im Mitte Museum, 28.09.2025–15.03.2026

Ausstellung im Mitte Museum, 28.09.2025–15.03.2026

Die Ausstellung erinnert an das Besuchsprogramm des Berliner Senats für NS-Verfolgte. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums 2019 wurde sie von der Senatskanzlei Berlin und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand erarbeitet und ist nun in einer aktualisierten Fassung im Mitte Museum zu sehen.

Am 10. Juni 1969 beschloss der West-Berliner Senat, frühere Berliner*innen, die durch nationalsozialistische Verfolgung ins Exil getrieben worden waren, zu Besuchen nach Berlin einzuladen. Etwa 35.000 Menschen nahmen diese Einladung im Laufe der Jahrzehnte an.

Weitere Informationen: https://www.mittemuseum.de/de/ausstellungen/2025/charterflug-in-die-vergangenheit

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